Pädagogische Ziele

Unsere Schule soll die Selbstentwicklung der Kinder unterstützen und ihre Interessenbildung fördern. Unser pädagogisches Konzept orientiert sich besonders an der Pädagogik Maria Montessoris. Wir legen unserer Arbeit einen erweiterten Lernbegriff zugrunde, der Fach- und Methodenkompetenz mit Sozialkompetenz und Persönlichkeitsbildung verbindet.

Vielseitige Lernangebote knüpfen an die kindliche Erfahrungswelt an und sollen handlungsorientiertes und entdeckendes Lernen anregen. Lernbereiche wie Deutsch, Mathematik, Englisch und Sachunterricht sollen mit musischen, sportlichen und naturwissenschaftlichen Lerninhalten in ausgewogenem Verhältnis stehen.

Offener Unterricht ermöglicht fach- und themenübergreifendes Arbeiten.

Vom ersten Schuljahr an wird regulär Englischunterricht angeboten.

Ganzheitliche Lernmethoden und differenzierte Lernangebote unter-stützen die individuelle Förderung der Kinder. Sie sollen sich entsprechend ihrer unterschiedlichen Voraussetzungen, Fähigkeiten und Interessen aktiv in das Unterrichtsgeschehen einbringen können und lernen eigene Lernstrategien zu entwickeln.

Der Rahmenplan der Berliner Grundschule ist bei der Planung und Gestaltung des pädagogischen Alltags eine wichtige Orientierungshilfe. Ausschlaggebend für das Voranschreiten der pädagogischen Arbeit sind dabei aber die Interessen, Bedürfnisse und persönlichen Lernfortschritte der Kinder.

In jahrgangsübergreifenden Lerngruppen und einer Atmosphäre der Geborgenheit lernen die Kinder mit- und voneinander.

Freie und geleitete Unterrichtsphasen wechseln in ausgewogenem Maß miteinander ab. Das Verhältnis von selbstgesteuerten bzw. durch den Pädagogen geleiteten Lernphasen ist dabei von der Lernkompetenz und Selbstständigkeit der Kinder abhängig. Die tägliche Freiarbeit, während der die Kinder selbst wählen, welche Themen oder Aufgaben sie bearbeiten und eine an den Kindern orientierte offene Unterrichtsarbeit fordern Selbsttätigkeit heraus und fördern eigenverantwortliches Lernen.

Eine wichtige Voraussetzung dafür, dass die Kinder aus eigener Motivation heraus und ihrem persönlichen Lerntempo entsprechend lernen dürfen, ist auch eine kindgerechte Form der Leistungs- und Entwicklungsbeschreibung. Dabei darf es nicht um Kontrolle, Bewertung und Leistungsvergleich gehen, sondern um differenzierte inhaltliche Rückmeldung zu den Lernerfolgen der Kinder und um ihre wachsende Fähigkeit zur Selbstreflektion. Zu einer selbstbestimmten Arbeitshaltung können sie nur finden, wenn sie sich mit ihren Interessen, Fähigkeiten und Schwächen wahrgenommen und akzeptiert fühlen dürfen und wenn sie gleichzeitig lernen, andere Kinder innerhalb der Gruppe wertfrei und unabhängig von „guter“ oder „schlechter“ Leistung zu achten. Die herkömmliche Form der Notengebung lehnen wir deshalb ab.

Zum Schuljahresende erhalten die Kinder persönliche Jahresbriefe, die auch auf der Grundlage ihrer Selbsteinschätzungen ausführlich mit ihnen besprochen werden.