Schulgeld an der Freien Grundschule Pfefferwerk

Ziel der Schule ist es, möglichst vielen Kindern unabhängig von der finanziellen Situation den Besuch unserer Schule zu ermöglichen. Andererseits müssen wir als Schule in freier Trägerschaft die geringere staatliche Finanzierung über ein Schulgeld ausgleichen.

Seit dem 01.01.2012 gilt folgende Schulgeldstaffelung:

  • Regelschulgeld Jeder Familie zahlt pro Kind und Monat 160 Euro.
  • Geschwisterrabatt

Geschwisterkinder an dieser Schule zahlen ein reduziertes Schulgeld von 135 Euro pro Kind und Monat; das erste Kind zahlt das Regelschulgeld. Der Geschwisterrabatt wird automatisch gewährt.

Schulgeldermäßigung

Familien mit einem Jahresbruttoeinkommen unter 29.420 € zahlen auf Antrag pro Kind und Monat ein ermäßigtes Schulgeld von 100 €.

Verfahren

Die Familie stellt einen schriftlichen Antrag auf Schulgeldermäßigung im Sekretariat der Schule. Das Antragsformular kann hier heruntergeladen oder im Sekretariat angefordert werden.

Nachweise sind als gut lesbare Kopie dem Antrag beizufügen. Aus den Nachweisen muss sich ablesen lassen, dass das Jahresbruttoeinkommen unter 29.420 € liegt. Zusätzlich ist im Antragsformular, das Jahresbruttoeinkommen selbst zu berechnen. Mögliche Nachweise sind z.B.:
Berlin-Pass, Unterlagen über den Bezug von SGB II oder ALG II, Wohngeldnachweis, BAföG-Bescheid, Einkommensbescheinigung oder Steuerbescheid.

Die Schulgeldermäßigung kann für ein Schulhalbjahr oder bis zum Ende des laufenden Schuljahres gewährt werden, jedoch nur solange die eingereichten Nachweise gültig sind.

Die Ermäßigung verlängert sich nicht automatisch. Wir bitten alle Antragsteller, auf den Bewilligungszeitraum im Bescheid der Schule zu achten und soweit erforderlich die entsprechenden Unterlagen nachzureichen.

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit im Einzelfall (Härtefallregelung), Ermäßigungen zu gewähren. Dafür ist ebenfalls das obige Antragsformular zu verwenden und zusammen mit einer schriftlichen Begründung des Härtefalls im Sekretariat der Schule einzureichen.

Jahresbruttoeinkommen

  1. Berücksichtigt wird das Einkommen der Schulgeldpflichtigen, also das die Schule besuchende Kind, dessen Eltern und alle weiteren Personen, die verpflichtet sind, dem Kind Unterhalt zu gewähren.
  2. Als Einkommen gilt die Summe der im aktuellen Kalenderjahr voraussichtlich erzielten positiven Bruttoeinkünftezuzüglich aller empfangenen Einnahmen, die zur Deckung des Lebensunterhalts geeignet sind(Transferleistungen), der unterhaltspflichtigen Personen und des Kindes, wie z.B.: Arbeitslosengeld I, Arbeitslosengeld II, Minijob, Übungsleiterpauschale, Krankengeld, Übergangsgeld, Elterngeld, Mutterschaftsgeld, BAföG, Stipendium, Ausbildungsbeihilfen Renten/Pensionen, sonstige Unterhaltsleistungen.
  3. Ein Ausgleich mit Verlusten aus anderen Einkunftsarten und mit Verlusten des anderen Elternteils oder des Kindes ist nicht zulässig.
  4. Je unterhaltsberechtigtem Kind wird ein Unterhaltsfreibetrag von 2.640 Euro abgezogen.
  5. Wenn die monatlichen Bruttoeinkünfte im aktuellen Kalenderjahr so stark schwanken, dass sich das voraussichtliche Jahresbruttoeinkommen nicht plausibel schätzen lässt, sind die erzielten positiven Bruttoeinkünfte des Vorjahres (laut Steuerbescheid) für die Berechnung des Jahresbruttoeinkommens relevant.
  6. Bei getrennt lebenden Elternteilen sind folgende Konstellationen zu unterscheiden:
    a) Kind bzw. Kindern leben zu gleichen Teilen bei beiden Eltern:
    Bruttoeinkünfte bzw. empfangene Transferleistungen beider Eltern sind zu berücksichtigen.
    b) Kind bzw. Kindern lebt nur bei einem Elternteil:
    Bruttoeinkünfte bzw. empfangene Transferleistungen dieses Elternteil zzgl. Unterhaltszahlungen des getrennt lebenden Elternteils oder anderer dem Kind gegenüber unterhaltspflichtiger Personen sind zu berücksichtigen.