18. April 2016  |  

Einschulungsfeier 05.09.2015

11 Kinder wurden am 5. September in den Grünen und Roten Pfeffer eingeschult. Schon Tage vorher stieg die Aufregung bei den Großen. Mein Sohn trällerte Bruchstücke aus den eingeübten Liedern, und spielte mit Worten für die allerseits beliebten und phantasievollen Pfeffersätze, die jedes Jahr mit gebührendem Beifall von Eltern, Oma und Opa belohnt werden.

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„Mama, wir müssen los, ich darf nicht zu spät kommen!“ Oh ja, heute ist umgekehrte Welt. Also los, mit dem Kuchen in der Hand, der am Morgen schnell noch den weißen Guss bekommen hat. Die Aula ist schon gut gefüllt. Die Erstklässler in der ersten Reihe sind gespannt, und schauen sich verzagt nach Mama und Papa um. Die sitzen gleich hinter Ihnen. Und dann geht´s los.

Nach Alindas Begrüßung strömen die Kinder aus dem Roten, Grünen, Weißen und Schwarzen Pfeffer mit Lampenfieber auf die Bühne. Plätze werden gesucht und gefunden. Noch einmal tief durchatmen, und auf den Einsatz achten. Es klappt zum Glück beim ersten Mal. Der Rhythmus aus Trommeln, Rasseln, Stöcken und bunten Trinkbechern, die auf Tische knallen, und sodann ebenfalls geräuschvoll im Rhythmus zum nächsten weiter geschoben werden, geht in die Beine. Hut ab!

Alsbald werden die Pfeffersätze vorgetragen. Phantasievolle Satzkompositionen, in denen alle Wörter mit dem Anfangsbuchstaben der Erstklässler beginnen, wie der für Lili: „Lili´s laufender Leguan lernt laut lachend leicht lila leuchtende Lexika.“Anerkennendes Lachen und Beifall aus dem Publikum folgt. Aber, wer von den Kleinen ist jetzt Lili? Lili bekommt den Zettel mit dem Pfeffersatz. Zur Erinnerung für später – weil, merken war nicht drin.

Jetzt werden alle Kinder einzeln begrüßt, und auf die Bühne zu ihrem „Pfeffer“ gebeten. Die Großen überreichen die bunten Schultüten und eine riesige Sonnenblume. Die Erstklässler lugen dazwischen hindurch. Wie das alles halten? Schultüte, Blume und Pfeffersatz. Und wo sind Mama und Papa? Alles kein Problem. Die Großen helfen halten, Mama und Papa winken aus der Menge, und Opa hält alles digital für später fest.

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Das Schullied wird zum Schluss von allen gesungen, auch von den Eltern. Ein großer Chor, auch wenn nicht immer jeder Ton sitzt. Aber Spaß hat´s gemacht.

Die Erstklässler und ihre Klassenkameraden inspizieren erst einmal gemeinsam ihren „Pfefferraum“. Anschließend treffen sich alle im Foyer wieder. Das zehn Meter lange wieder einmal einfallsreiche und fantasievolle, traditionell von Eltern zusammen getragene Buffet wird geplündert. Diese lernen sich bei Pizza, Käsekuchen, Couscous und Kaffee kennen, und tauschen die ersten Informationen dieses Schuljahres aus. Die Kinder, rasen nach dem Zuckerschock von Kuchen & Co durch die Gänge, und sind kaum noch zu bändigen, nachdem sich die Aufregung der letzten Tage gelöst hat.

Schön war´s! Alles in allem ein gelungenes Einschulungsfest. An dieser Stelle, noch einmal der Dank an alle fleißigen Helfer, Köche und Bäcker!

Caroline Parthier, Mutter von Diamésarr im Grünen Pfeffer

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht von admin.

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